Zuschuss der Verbandsgemeinde Saarburg für Investitionen im Ortskern
(maximaler Zuschuss: 8.000 €)

Förderfähige Maßnahmen

In den vom Bauausschuss des Verbandsgemeinde­rates Saarburg festgelegten Förder­gebieten der abgegrenzten Ortskerne sind folgende Maßnahmen förderfähig:

  • Sanierung alter Bausubstanz,  
  • Bebauung von Baulücken,
  • Abriss alter Gebäude und Neubau an gleicher Stelle.

Die Erwerbskosten von Gebäuden oder Baugrund ist nicht förderfähig. Ebenfalls nicht förderfähig sind Ausgaben für Gebäudeeinrichtung (z.B. Küche), Mobiliar, Gebühren, Maschinen, Geräte und Außenanlagen.

Ist im Ort der Maßnahme ein Sanierungsgebiet nach §142 BauGB ausgewiesen, ist dort die Ab-grenzung des Sanierungsgebietes als Fördergebiet für den Programmteil A anzuwenden.

 

Förderkriterien

Die Förderung bezieht sich vorrangig auf Wohngebäude und (klein)gewerblich genutzte Gebäude, die eigen genutzt, aber auch vermietet werden können. Ausnahmsweise können auch öffentliche Gebäude gefördert werden, sofern keine anderen Zuschüsse bewilligt werden.

Die Förderung soll vorrangig Bürgerinnen und Bürgern der Verbandsgemeinde Saarburg und hier insbesondere jungen Familien mit Kindern zugute kommen.

Gefördert werden Umbau-, Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen innerhalb von Gebäuden sowie Neubaumaßnahmen in Baulücken (ggf. mit vorherigem Abriss), die in den festgelegten Förder­gebieten der abgegrenzten Ortskerne liegen, sofern die Gesamtkosten mindestens 80.000 € betragen.

Eigen­leistungen werden bis zu einer Höhe von 20 % der Baukosten anerkannt. Sie müssen jedoch vom Zuschussempfänger über tagesgenaue Stundennachweise schriftlich belegt werden.

Die Finanzierung der Maßnahme muss gesichert sein und mittels einer Bankbestätigung über ein Darlehen von mindestens 50.000 € an den Bauherrn nachgewiesen werden.

Eine gleichzeitige Förderung mit anderen öffentlichen Mitteln ist zulässig.

Sofern für das Umbau-/Sanierungsvorhaben eine steuerliche Abschreibung gemäß § 7h EstG erfolgen soll und vom Bauherrn eine Modernisierungsvereinbarung mit der Ortsgemeinde angestrebt wird, erfolgt über den Programmteil A keine Förderung.

Förderhöhe

Die Förderung wird als Zuschuss gewährt. Auf 50.000 € effektiv bestehende Darlehens­­verbindlichkeiten wird ein Zuschuss als Sockelbetrag von 5.000 € pro Gebäude gewährt.

Antragsteller mit Kindern können einen Zuschlag zu diesem Sockelbetrag erhalten, sofern der Antragsteller und das Kind / die Kinder im Gebäude wohnen: Bei eigen genutzten Wohngebäuden verlängert sich der Förderzeitraum um ein weiteres Jahr je Kind (bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres) auf maximal 8 Jahre und maximal 8.000 €,

Wird im Förderzeitraum dem Antragsteller ein Kind geboren, so kann die Förderung auf Antrag um ein Jahr je Kind auf maximal acht Jahre verlängert werden.

Der Zuschuss wird wie folgt ausgezahlt: 1.000 € pro Jahr des Förderzeitraums.

Maßnahmenstart

Mit der Maßnahme darf nach Vorlage der vollständigen Antragsunterlagen (Förderantrag plus Kostenermittlung plus Darlehensnachweis) begonnen werden.

EUROPÄISCHE UNION Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums:Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete
Dieses Angebot wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms PAUL unter Beteiligung der Europäischen Union und des Landes Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten durchgeführt.