Beratungszuschuss der Verbandsgemeinde Saarburg für regionaltypisches Bauen
(maximaler Zuschuss: 1.000 €)

Förderfähige Maßnahmen

Folgende architektonische Planungen bzw. bauplanerische Beratungen sind förderfähig:

  • regionaltypische Gestaltung von Altbauten inkl. Gebäudeumfeld
  • (Um-)Nutzungskonzept für leer- oder minder­genutzte Gebäude im Ortskern (z.B. Wohn- und Ökonomiegebäude)  
  • regionaltypische Gestaltung von Neubau im Ortskern zur Schließung von Baulücken.

Förderkriterien

Die Förderung bezieht sich auf Planungsleistungen von Architekten, Hochbau-Ingenieuren oder vergleichbaren Planern.

Der Planer muss sein Konzept mit der Koordinie­rungs­­­stelle Dorferneuerung der Kreisverwaltung Trier-Saarburg abzu­stimmen. Hierüber hat er der VG Saarburg einen Nachweis vorzulegen.

Der Antragsteller wählt seinen Planer frei aus. Die Verbandsgemeindeverwaltung behält sich vor, die fachliche Eignung des Planers zu prüfen.

Bei Planungsleistungen für Bestandsgebäude muss das Gebäude vor 1950 erbaut worden sein und innerhalb des zusammen­hängend bebauten Bereiches eines Ortes der VG Saarburg liegen (kein Einzelgebäude; kein Außenbereich).

Bei einer Bebauung einer Baulücke muss die Fläche im Ortsinnen­bereich liegen und von Lage, Größe und Baurecht her bebaubar sein (keine Kleinstfläche, kein Bauplatz im Neubaugebiet).

Der Antragsteller muss Eigentümer oder dinglicher Nutzungsberechtigter des Gebäudes bzw. der Freifläche sein oder die Zustimmung des Eigentümers für die Beratung nachweisen.

Förderhöhe

Die Förderung wird als Zuschuss gewährt.

Auf Basis der Rechnung des Planers, in dem dieser seinen Leistungsumfang auf Stundenbasis aufführt, übernimmt die Verbandsgemeinde Saarburg die anteilige Honorierung des Planers bis zu einem maximalen Zuschussbetrag von 1.000 €.

Maßnahmenstart

Mit der Maßnahme darf nach der Vorlage der vollständigen Antragsunterlagen begonnen werden.

Mittelabruf und - auszahlung

Beim Mittelabruf hat der Antragsteller je eine Kopie der von seinem Planer für das Vorhaben erstellten Nutzungskonzepte, Gestaltungs­entwürfe, Skizzen und Kosten­schätzungen des Objektes vorzulegen, ebenso den Nachweis über die erfolgte Abstimmung der Koordinierungs­stelle Dorferneuerung bei der Kreisverwaltung Trier-Saarburg.

Nach Abschluss legt entweder der Planer oder der Antragsteller der Verbandsgemeinde die oben aufgeführten Unterlagen sowie die Rechnung vor und ruft damit die Mittel ab.

Die Verbandsgemeindeverwaltung prüft den Mittelabruf und zahlt die Zuschussmittel entweder an den Planer oder an den Antragsteller aus.

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Dieses Angebot wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms PAUL unter Beteiligung der Europäischen Union und des Landes Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten durchgeführt.